Fritz Walter JETZINGER

geboren 1953 in Ort im Innkreis, O.Ö.,

1977 - 1983:

Studium an der Hochschule für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz

1984:

Kunstaktion „Sänftenträgerei“ in Wien,  Schönbrunn

1985:

Künstlername „Freiherr Moos von Mayerhofen“

Ideenprojekt „Der Künstler ist das Kunstwerk“

1986 – 1994:

„space – painting – program“: 

Projekt: Malerei  im Weltraum

Schriftverkehr mit NASA

ab 1995:

intensive Auseinandersetzung mit Malerei und Zeichnung, das abstrakte Werk entsteht …

2002:

längerer Krankenhausaufenthalt nach Insult

ab 2004:

Fortsetzung der künstlerischen Tätigkeit, abstrakte Malerei

 

Der Künstler lebte in Wien. Er arbeitete in den Sommermonaten immer in Oberösterreich, im Sommer 2012 im Waldviertel.

 


 

Nachruf

 

Als seine langjährige Gefährtin und Muse möchte ich Moos, so wie ich und seine Freunde den Künstler nannten, als ehrlichen und bescheidenen Menschen beschreiben.

Er selbst bezeichnete sich oft als einfältig im Sinne von gutgläubig. Um den schwierigen Weg zur Kunst zu beschreiten und zu gehen ist es wohl nötig, guten Glaubens und Mutes zu sein. So hat Moos das auch empfunden.

Als Künstler verfolgte  er ohne Kompromisse seinen Weg, war immer auf der Suche nach der Wahrheit  und versuchte das Dasein auf der Welt intensiv zu erleben. So hat er auch sein Schicksal in jeder Lebensphase – bis hin zur schweren Krankheit – angenommen.

Da er sich nicht in den Normen der Gesellschaft bewegte, blieb er oft unverstanden.

Nur in seinen Ölbildern und Zeichnungen konnte er sich wahrhaftig ausdrücken.

Sein Werk ist der Öffentlichkeit noch nicht bekannt, mir jedoch hat es die ganze Welt eröffnet.

Ich bin glücklich, dass ich seinen Lebensweg mit ihm gehen durfte.

 

— Silvia

Fritz Walter Jetzinger ist im Wald der Ewigkeit im 14. Wiener Gemeindebezirk beerdigt

Fritz Walter Jetzinger ist im Wald der Ewigkeit im 14. Wiener Gemeindebezirk beerdigt.

„Und was heißt nicht mehr atmen
Anderes, als den Atem von
jenen rastlosen Gezeiten zu
befreien, damit er emporsteigt
und sich entfaltet und
ungehindert Gott suchen kann.“
KAHLIL GIBRAN
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok